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Zwischen PostgreSQL und SQL Server wählen

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MobilityManager unterstützt zwei relationale Datenbankanbieter: PostgreSQL und Microsoft SQL Server. Sie wählen den Anbieter einmalig über die Einstellung DatabaseProvider, und sie gilt sowohl für die System- als auch für die Mandantendatenbank. Dieser Artikel hilft Ihnen bei der Auswahl und erläutert das Verhalten der Einstellung.

Die Einstellung DatabaseProvider

Der Anbieter wird zur Laufzeit aus der Konfiguration gelesen. Gültige Werte sind ausschließlich:

  • PostgreSQL
  • SqlServer

Legen Sie ihn als Umgebungsvariable (DatabaseProvider) oder in appsettings.json fest. Jeder andere Wert führt dazu, dass die Anwendung beim Start einen Fehler Unsupported database provider auslöst, weshalb die Schreibweise entscheidend ist.

Hinweis: Sowohl die Systemdatenbank als auch jede Mandantendatenbank verwenden denselben Anbieter. Sie können nicht PostgreSQL für die eine und SQL Server für die andere in einer einzigen Bereitstellung mischen.

Wenn kein Anbieter konfiguriert ist

Sind weder ein Anbieter noch eine Verbindungszeichenfolge vorhanden, greift jeder Datenbankkontext auf eine In-Memory-Datenbank zurück. Dadurch kann die Anwendung unkonfiguriert starten und den Onboarding-Assistenten anzeigen, anstatt abzustürzen. Der In-Memory-Modus wird niemals als "konfiguriert" behandelt und darf nicht für echte Daten verwendet werden.

PostgreSQL

PostgreSQL ist die Standard- und empfohlene Option, insbesondere auf ARM-basierten Maschinen und für die Docker-Compose-Stacks, die einen postgres:16-alpine-Container mitliefern. Verbindungszeichenfolgen verwenden das Schlüssel/Wert-Format von Npgsql:

Host=your-db;Database=mobilitymanager_system;Username=app;Password=secret

SQL Server

Microsoft SQL Server wird vollständig unterstützt und in der gehosteten Demo-Umgebung auf Azure SQL eingesetzt. Verbindungszeichenfolgen verwenden das Standardformat von SQL Server:

Server=tcp:your-server,1433;Initial Catalog=MobilityManagerSystem;User ID=app;Password=secret;Encrypt=True;TrustServerCertificate=False;Connection Timeout=30;

Vergleich auf einen Blick

AspektPostgreSQLSQL Server
DatabaseProvider-WertPostgreSQLSqlServer
Empfohlen fürNeuinstallationen, ARM-Hosts, ComposeBestehende SQL-Server-Landschaften, Azure SQL
VerbindungsformatNpgsql (Host/Database)Server/Initial Catalog
In Compose enthaltenJaNein (selbst bereitstellen)

Die Wahl für Ihre Umgebung

  1. Wählen Sie den Anbieter, den Ihr Team bereits betreibt und zuverlässig sichern kann.
  2. Setzen Sie DatabaseProvider auf jeder Instanz und jedem Hintergrundauftrag auf den passenden Wert.
  3. Stellen Sie die Verbindungszeichenfolgen SystemConnection und TenantConnection im selben Format wie der Anbieter bereit.
  4. Halten Sie den Anbieter über Ihre API-Pods, Seed-Jobs und Compose-Dienste hinweg konsistent.

Warnung: Migrationen sind anbieterspezifisch. Ein Anbieterwechsel nach der Inbetriebnahme ist ein Datenmigrationsprojekt, keine Konfigurationsänderung — entscheiden Sie sich, bevor Sie Produktionsdaten laden.

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AH
Geschrieben von Alexander Hagemann
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